Foto: ARD/MDR/Saxonia Media — Assistenzärztin Sofia Galura in „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte", Staffel 12
Folge 462 „Passion" läuft am Donnerstag, 11. Juni 2026 um 18:50 Uhr im Ersten. Sofia Galura bekommt in der Notaufnahme ein Jobangebot, mit dem sie nicht gerechnet hat. Wolfgang Berger zeigt parallel dazu, dass er als Ehemann nicht besser ist als als Vorgesetzter.
Sofia Galura fällt auf
Pharmaunternehmer Felix Weber kommt mit einer Schnittverletzung ins Johannes-Thal-Klinikum, sein Mann Pablo Diaz begleitet ihn. Die beiden wollen demnächst nach Spanien auswandern und sich aus dem Unternehmen zurückziehen. Was sie nicht eingeplant haben: die junge Assistenzärztin, die Felix behandelt.
Sofia Galura arbeitet die Untersuchung mit Prof. Dr. Karin Patzelt ab. Sie macht ihren Job, ohne viel Aufhebens. Felix Weber registriert das und stellt ein paar Fragen. Sofia antwortet sachlich, ohne sich anzubiedern. Am Ende des Gesprächs hat er ihr eine Stelle in Spanien angeboten.
Was das Angebot wirklich heißt
Ein Pharmajob klingt für Assistenzärztinnen erstmal nach besserer Arbeitszeit und keinem Nachtdienst. Was dabei wegfällt, ist die Patientenarbeit. Also das, weswegen die meisten überhaupt Medizin studiert haben.
Sofia Galura ist seit 2024 in der Serie. Die Figur hat sich über die Staffeln verändert: anfangs unsicher, inzwischen jemand, die in der Notaufnahme und im OP eine gute Figur macht. Ob das Angebot aus Spanien für sie eine Versuchung oder eine Falle ist, weiß sie am Ende der Folge selbst noch nicht.
Wolfgang Berger zu Hause
Hannah Berger hat sich den Fuß gebrochen. Ihr Mann Wolfgang (Horst Günter Marx) lässt sie auf dem Klinikparkplatz stehen und fährt weg.
Die Szene ist kurz, aber sie passt zu allem, was man von der Figur kennt. Berger ist der Antagonist der Serie, der Vorgesetzte mit harter Hand. In Staffel 12 sieht man jetzt, dass er das auch privat nicht abstellen kann. Wer im Job nicht zurücksteckt, übt das zu Hause auch nicht.
Ein junger Arzt zweifelt an sich
Ein weiterer Arzt fragt sich in Folge 462, ob er gerade dabei ist, seinem schwierigen Mentor immer ähnlicher zu werden. Die Storyline läuft im Hintergrund mit, ist aber der rote Faden der Episode: Wie viel von dem System, in dem man arbeitet, nimmt man mit nach Hause?
Was Klinik-Singles davon kennen
Jobangebote aus zufälligen Patientengesprächen. Vorgesetzte, die zu Hause nicht aufhören, Vorgesetzte zu sein. Kolleginnen, die auffallen, ohne dass sie es darauf anlegen. Wer im Krankenhaus arbeitet, hat solche Geschichten selbst erlebt.
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Bildquelle: ARD/MDR/Saxonia Media, Szenenbild aus „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte", Staffel 12.
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