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Karl Lauterbach hat kein Fitnessstudio-Abo – aber täglich Sport. Im Spiegel-Interview verriet der Arzt und Ex-Gesundheitsminister, wie er sich wirklich fit hält.
Karl Lauterbach Arzt: Kniebeugen, Klappmesser und kein Salz
Karl Lauterbach ist Arzt, Epidemiologe und war bis 2025 Bundesgesundheitsminister. Jetzt redet er öffentlich über sein eigenes Gesundheitsprogramm – und das klingt erstaunlich schlicht. Kein Fitnessstudio, keine teuren Geräte. Stattdessen: Kniebeugen, Liegestütze, seitliches Beinheben, Ausfallschritte und Crunches – von ihm noch als „Klappmesser" bezeichnet.
Im Gespräch mit dem Spiegel sagte Lauterbach, all das sei eigentlich gar nicht nötig, wenn man seinen Lieblingssport regelmässig betreibe: Tischtennis. Schlagsportarten verlängern das Leben nachweislich länger als fast jede andere Bewegungsform. Studien zeigen: Tennis-Spieler leben im Schnitt deutlich länger. Tischtennis sei dabei besonders fair – zugänglich für alle, nicht nur für Wohlhabende.
Warum Lauterbach kein Salz mehr isst
Neben Sport hat Karl Lauterbach noch ein zweites Steckenpferd: Salzvermeidung. „Hoher Salzkonsum ist gefährlich", sagte er klar. Die Studienlage sei eindeutig. Er lebe konsequent salzarm – kein kurzfristiger Verzicht, sondern dauerhafte Gewohnheit.
Das passt zu seiner Rolle als Epidemiologe: Lauterbach denkt in Bevölkerungsebenen. Schlagsport und wenig Salz sind günstige, skalierbare Gesundheitsmassnahmen – sozial gerecht und wirksam.
Schlagzeilen-Kompakt:
- Täglich Kniebeugen, Liegestütze und Klappmesser-Uebungen – ohne Geräte
- Lieblingsport Tischtennis: sozial gerechter als Tennis, gleich gesundheitsfördernd
- Konsequenter Salzverzicht als dauerhaftes Gesundheitsprinzip
- Präventionsansatz: „Gesundheit muss auch Spass machen, sonst hält man es nicht durch"
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