AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs im Überblick
Die AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs ist die Nachwuchs-Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) — im englischen Sprachgebrauch auch als „Young Clinical Scientists Taskforce" geführt. Sie deckt eine Eigenheit der Schlafmedizin ab: das Fach lebt in Deutschland von einer engen Verzahnung zwischen Klinik (Schlaflabor) und Forschung. Wer in einem deutschen Schlaflabor arbeitet, ist oft gleichzeitig in einem Forschungsprojekt eingebunden — und genau das spiegelt sich im Profil der AG.
| Junges Forum | AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs |
|---|---|
| Mutter-FG | DGSM — Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin |
| Englischer Name | Young Clinical Scientists Taskforce |
| Ausrichtung | klinisch-wissenschaftlich (Schlaflabor + Forschung) |
| Format | Workshops, Mentoring, Kongress-Sessions |
| Workshop-Themen | Wissenschaftskommunikation, Posterdesign, Datenvisualisierung |
| Aktueller Stand | seit 2024 unter Leitung von Julian Mollin intensiviert |
| Webseite | dgsm.de |
Schlafmedizin ist klein. Die deutsche Community ist überschaubar, die Forschungslandschaft eng vernetzt mit den klinischen Standorten. Genau deshalb ist eine AG, die gezielt junge Forscher:innen aufbaut, besonders wirkungsvoll: man sieht sich auf jedem Kongress, jeder gut präsentierte Beitrag wird wahrgenommen.
Workshops im Safe-Space-Format
Das Herzstück der AG sind die DGSM-finanzierten Workshops für den klinisch-wissenschaftlichen Nachwuchs. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf Schlüsselkompetenzen, die in der wissenschaftlichen Karriere oft zu kurz kommen, aber Karrieren prägen:
- Wissenschaftskommunikation — wie man Studienergebnisse so präsentiert, dass sie auch außerhalb der eigenen Subdisziplin verstanden werden.
- Posterdesign — Strukturierung, visuelle Hierarchie, der Unterschied zwischen Plakat und Lesematerial.
- Datenvisualisierung — Grafiken, die Befunde nicht nur dokumentieren, sondern argumentieren.
Das Format ist explizit als „Safe Space" definiert. Junge Forschende sollen Studienideen oder Zwischenergebnisse präsentieren und interdisziplinäres Feedback bekommen, ohne dass dabei ein Karriere-Bewertungsdruck mitläuft. Für viele Doktorand:innen und junge Assistenzärzt:innen ist das die erste Bühne, auf der sie wissenschaftlich auftreten — und das geschützte Setting macht den Unterschied zwischen einem Vortrag, an den man sich gern erinnert, und einem, der jahrelang nachhängt.

