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Junge Schlafmediziner:innen im DGSM-Workshop — AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs
Spezialfächer2026-05-13

AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs (DGSM): Schlafmedizin

Die AG „klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs“ der DGSM ist die Young Clinical Scientists Taskforce der deutschen Schlafmedizin — mit DGSM-finanzierten Workshops, Mentoring und einem Safe-Space-Format für junge Forschende.

Von ·
Junges Forum: AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs der DGSM
Mutter-FG: DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin)
Altersgrenze: Klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs — Studierende, Promovierende, Ärzt:innen in Weiterbildung und junge Wissenschaftler:innen in der Schlafmedizin
Gegründet: als AG der DGSM etabliert
Format: DGSM-finanzierte Workshops zu Schlüsselkompetenzen (Wissenschaftskommunikation, Posterdesign, Datenvisualisierung) im Safe-Space-Format, Mentoring, Sessions auf der DGSM-Jahrestagung. 2024 intensivierte Aktivitäten unter Leitung von Julian Mollin.
Mutter-FG-Web: https://www.dgsm.de

Was bedeutet „klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs“ in der Schlafmedizin?

Schlafmedizin ist in Deutschland eines der wenigen klinischen Felder, in denen Forschung und Klinik strukturell sehr eng verzahnt sind — fast jedes Schlaflabor ist gleichzeitig Versorgungseinrichtung und Forschungsstandort. Genau dieses Doppelprofil bildet die AG ab. Sie spricht „Young Clinical Scientists“ an: junge Mediziner:innen, die klinisch in der Schlafmedizin arbeiten und parallel Forschung betreiben. Ihr Schwerpunkt liegt nicht auf reinem Networking, sondern auf Skill-Aufbau — Wissenschaftskommunikation, Posterdesign, Datenvisualisierung — im DGSM-finanzierten Safe-Space-Format.

AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs im Überblick

Die AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs ist die Nachwuchs-Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) — im englischen Sprachgebrauch auch als „Young Clinical Scientists Taskforce" geführt. Sie deckt eine Eigenheit der Schlafmedizin ab: das Fach lebt in Deutschland von einer engen Verzahnung zwischen Klinik (Schlaflabor) und Forschung. Wer in einem deutschen Schlaflabor arbeitet, ist oft gleichzeitig in einem Forschungsprojekt eingebunden — und genau das spiegelt sich im Profil der AG.

Junges ForumAG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs
Mutter-FGDGSM — Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
Englischer NameYoung Clinical Scientists Taskforce
Ausrichtungklinisch-wissenschaftlich (Schlaflabor + Forschung)
FormatWorkshops, Mentoring, Kongress-Sessions
Workshop-ThemenWissenschaftskommunikation, Posterdesign, Datenvisualisierung
Aktueller Standseit 2024 unter Leitung von Julian Mollin intensiviert
Webseitedgsm.de

Schlafmedizin ist klein. Die deutsche Community ist überschaubar, die Forschungslandschaft eng vernetzt mit den klinischen Standorten. Genau deshalb ist eine AG, die gezielt junge Forscher:innen aufbaut, besonders wirkungsvoll: man sieht sich auf jedem Kongress, jeder gut präsentierte Beitrag wird wahrgenommen.

Workshops im Safe-Space-Format

Das Herzstück der AG sind die DGSM-finanzierten Workshops für den klinisch-wissenschaftlichen Nachwuchs. Inhaltlich liegt der Schwerpunkt auf Schlüsselkompetenzen, die in der wissenschaftlichen Karriere oft zu kurz kommen, aber Karrieren prägen:

  • Wissenschaftskommunikation — wie man Studienergebnisse so präsentiert, dass sie auch außerhalb der eigenen Subdisziplin verstanden werden.
  • Posterdesign — Strukturierung, visuelle Hierarchie, der Unterschied zwischen Plakat und Lesematerial.
  • Datenvisualisierung — Grafiken, die Befunde nicht nur dokumentieren, sondern argumentieren.

Das Format ist explizit als „Safe Space" definiert. Junge Forschende sollen Studienideen oder Zwischenergebnisse präsentieren und interdisziplinäres Feedback bekommen, ohne dass dabei ein Karriere-Bewertungsdruck mitläuft. Für viele Doktorand:innen und junge Assistenzärzt:innen ist das die erste Bühne, auf der sie wissenschaftlich auftreten — und das geschützte Setting macht den Unterschied zwischen einem Vortrag, an den man sich gern erinnert, und einem, der jahrelang nachhängt.

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Intensivierung 2024 — Programm unter Julian Mollin

2024 hat die AG ihre Aktivitäten unter der Leitung von Julian Mollin deutlich intensiviert. Es wurde ein innovatives Kursprogramm entwickelt, das junge klinisch-wissenschaftliche Mitarbeitende gezielt unterstützt. Neben Mentoring-Angeboten wurden Workshops zu den oben genannten Schlüsselkompetenzen eingeführt.

Der Effekt ist greifbar: Die AG ist sichtbarer geworden, das Workshop-Angebot enger getaktet, und der Schritt von „lose interessiert" zu „aktiv eingebunden" ist niedriger geworden. Wer 2026 in der jungen Schlafmedizin Karriere machen will, kommt an der AG kaum vorbei.

DGSM-Jahrestagung — die Hauptbühne

Die DGSM-Jahrestagung ist der zentrale Präsenz-Anlass der deutschen Schlafmedizin. Die AG ist dort mit eigenen Slots, Vorträgen und Posterpräsentationen vertreten. Die Verkettung Workshop → Kongress ist typisch und wirksam: Wer im Vorfeld an einem AG-Workshop teilgenommen hat — Posterdesign, Wissenschaftskommunikation — geht mit deutlich besserer Qualität und mehr Selbstvertrauen ins Programm.

Anders als auf reinen Hauptkongressen ist die Junge-AG-Sichtbarkeit konzentriert. Man trifft binnen einer halben Stunde mehrere Gleichaltrige, die in vergleichbaren Forschungsphasen stecken — eine Voraussetzung für tragfähige Karriere-Kontakte.

Klinik und Wissenschaft — wieso das wichtig ist

Die Schlafmedizin ist in Deutschland strukturell sehr eng verzahnt: Schlaflabore an Unikliniken, an Schwerpunktkliniken und in spezialisierten Zentren forschen typischerweise mit. Wer in einem Schlaflabor klinisch arbeitet, hat fast immer auch ein Forschungsprojekt — Polysomnografie-Daten, Therapieadhärenz, neue Sensorik, schlafassoziierte Komorbiditäten.

Die AG bildet genau dieses Doppelprofil ab. Sie ist keine reine Wissenschaftsgruppe und kein reines Kliniknetzwerk — sondern beides zugleich. Das macht sie besonders attraktiv für junge Mediziner:innen, die genau diese Doppelrolle planen.

Wer kann mitmachen

Die AG richtet sich an:

  • Medizinstudierende mit Interesse an Schlafmedizin und Schlafforschung.
  • Doktorand:innen in Schlaflaboren oder schlafmedizinischen Instituten.
  • Ärzt:innen in Weiterbildung mit schlafmedizinischer Tätigkeit.
  • Junge Postdocs in Schlafforschungs-Settings.

Voraussetzung ist eine DGSM-Mitgliedschaft. Studierende und Doktorand:innen erhalten reduzierte Beiträge.

Drei Schritte:

  1. DGSM-Mitglied werden über dgsm.de.
  2. AG kontaktieren über die Webseite oder die DGSM-Geschäftsstelle.
  3. An einem Workshop teilnehmen — Wissenschaftskommunikation, Posterdesign oder Datenvisualisierung sind gute Einstiegspunkte.

Vernetzungs-Anker

Drei Anker sind besonders wirksam:

  • Skills-Workshops — wiederholte Begegnungen in der gleichen Forschungs-Altersgruppe, kombiniert mit konkretem Skill-Gewinn.
  • Mentoring-Angebote — längere Begleitung statt One-Shot-Event.
  • DGSM-Jahrestagung — jährliche Hauptbühne, in der die AG-Kontakte präsentiert und gefestigt werden.

Schlafmedizin ist klein genug, dass man sich nach zwei bis drei Workshops und einer Jahrestagung in der jungen Community auskennt. Genau diese Übersichtlichkeit macht die AG für Mediziner-Singles in der Schlafmedizin attraktiv: wiederholte Begegnung, klare Strukturen, persönliche Anbindung.

Für eine breitere Übersicht der Jungen Foren in der Medizin lohnt sich der Blick auf strukturell ähnliche Forschungs-Foren wie die Nachwuchsgruppe DG-Sucht oder auf größere präsenzgetragene Junge FGs wie die Junge Allgemeinmedizin (JADE).

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Das Wichtigste

  • AG klinisch-wissenschaftlicher Nachwuchs = Young Clinical Scientists Taskforce der DGSM.
  • DGSM-finanzierte Workshops zu Wissenschaftskommunikation, Posterdesign, Datenvisualisierung.
  • Safe-Space-Format — Skill-Aufbau ohne Bewertungsdruck.
  • Seit 2024 unter Leitung von Julian Mollin mit intensiviertem Kursprogramm.
  • Eigene Sichtbarkeit auf der DGSM-Jahrestagung.

Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

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