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Junge Arbeitsmediziner:innen im Mentoring-Gespräch — AG Next Generation der DGAUM
Spezialfächer2026-05-13

AG Next Generation (DGAUM): Mentoring & Nachwuchs in der Arbeitsmedizin

Die AG Next Generation der DGAUM fördert junge Arbeitsmediziner:innen über ein bundesweites Mentoring-Programm seit 2021, regelmäßige Online-Treffen und gemeinsame Publikationen.

Von ·
Junges Forum: AG Next Generation der DGAUM
Mutter-FG: DGAUM (Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin)
Altersgrenze: Medizinstudierende, Ärzt:innen in Weiterbildung Arbeitsmedizin/Betriebsmedizin und junge Fachärzt:innen
Gegründet: Mentoring-Programm seit 2021
Format: Regelmäßige Online-Treffen, Präsenz und Sessions auf DGAUM-Kongressen, Mentoring-Programm mit rund 20 Mentor:innen bundesweit, gemeinsame Publikationen.
Mutter-FG-Web: https://www.dgaum.de

Was macht das DGAUM-Mentoring besonders?

Das Mentoring der AG Next Generation läuft seit 2021 und bringt rund 20 Mentor:innen aus allen Branchen der Arbeitsmedizin mit Mentees aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen. Anders als bei vielen anderen Jungen FGs ist das Mentoring nicht ein einzelnes Event, sondern eine längere Begleitung — typisch für ein Fach, in dem Karrierewege stark variieren (Betriebsärztlicher Dienst eines Konzerns, niedergelassene Praxis, Verwaltung, Lehre) und Orientierung mehr wert ist als ein One-Shot-Workshop.

AG Next Generation im Überblick

Die AG Next Generation ist die Nachwuchs-Arbeitsgruppe der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Die DGAUM hat die AG eingerichtet, weil die Nachwuchsförderung in der Arbeitsmedizin als strategisch besonders wichtig gilt — das Fach steht vor einem klaren Generationenwechsel, und der Bedarf an jungen Fachärzt:innen für Arbeitsmedizin und Betriebsmedizin ist hoch.

Junges ForumAG Next Generation der DGAUM
Mutter-FGDGAUM — Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin
FormatArbeitsgruppe innerhalb der DGAUM
MentoringProgramm seit 2021, rund 20 Mentor:innen bundesweit
Treffenregelmäßig online + auf DGAUM-Kongressen
Outputgemeinsame Publikationen
AnsprechpersonenDr. Anna Wolfschmidt, PD Dr. Rüdiger Görtz
Webseitedgaum.de/karriere/nachwuchsfoerderung

Anders als manche Junge FGs ist die AG Next Generation kein lockerer Stammtisch-Verbund, sondern eine inhaltlich arbeitende Gruppe mit erkennbarem wissenschaftlichem Output. Wer mitmacht, schreibt auch mal mit an einer Publikation — nicht nur an einem Veranstaltungsabend teil.

Mentoring-Programm seit 2021

Das Mentoring-Programm ist das Herzstück der AG. Es läuft seit 2021 und bringt rund 20 Mentor:innen aus allen Branchen der Arbeitsmedizin mit Mentees aus dem ganzen Bundesgebiet zusammen. Die Mentor:innen kommen aus:

  • Betriebsärztlichen Diensten großer Konzerne — typisch für die Arbeitsmedizin in Industrie und Automobilbranche.
  • Niedergelassener Praxis — eigenständige arbeitsmedizinische Praxen oder überbetriebliche Dienste.
  • Verwaltung und Behörden — Berufsgenossenschaften, Arbeitsschutz-Behörden, DGUV.
  • Universitärer Lehre und Forschung — Institute für Arbeits- und Umweltmedizin.

Diese Bandbreite ist ungewöhnlich. Arbeitsmedizin ist eines der Fächer mit den meisten Karrierewegen — und genau das macht Orientierung am Anfang schwer. Ein Mentoring, das gezielt diese verschiedenen Wege abbildet, ist mehr wert als ein Standard-Workshop.

Die AG sucht aktiv weitere Mentor:innen und Mentees. Wer mitmachen will, wendet sich an Dr. Anna Wolfschmidt oder PD Dr. Rüdiger Görtz; Kontaktwege sind über die DGAUM-Nachwuchs-Seite zugänglich.

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Regelmäßige Online-Treffen

Die AG trifft sich regelmäßig online. Bei diesen Treffen werden offen aktuelle Themen und Fragen zur Zukunft der Arbeitsmedizin diskutiert — Wandel der Arbeitswelt, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, Digitalisierung und Telemedizin in der betriebsärztlichen Versorgung, Nachwuchsgewinnung.

Die Frequenz ist hoch genug, dass man kontinuierlich angedockt bleibt. Anders als bei rein präsenzbasierten Jungen FGs hängt die Vernetzung nicht am Jahreskongress — wer in einer kleineren Stadt arbeitet oder familiär gebunden ist, kann trotzdem aktiv mitmachen.

DGAUM-Kongress: dedizierte Bühne

Auf den DGAUM-Kongressen ist die AG Next Generation präsent — mit eigenen Slots oder Beiträgen zu Nachwuchsthemen. Das Format hat zwei Effekte: erstens wird der Nachwuchs in der Mutter-Gesellschaft sichtbar, zweitens treffen sich die Online-bekannten Gesichter einmal pro Jahr in Präsenz, was die Bindung verstärkt.

Die Verkettung von Online-Treffen das Jahr über und Präsenz auf dem Hauptkongress ist eine der wirksamsten Strukturen, die Junge FGs anbieten können — die AG Next Generation nutzt genau diese.

Gemeinsame Publikationen

Ein explizites Ziel der AG ist gemeinsamer wissenschaftlicher Output. In der Mutter-Zeitschrift „Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin" und ähnlichen Outlets sind in den letzten Jahren Beiträge der AG erschienen, die die junge Sicht auf das Fach explizit zur Sprache bringen.

Für junge Arbeitsmediziner:innen, die ihre Karriere wissenschaftlich verankern wollen, ist das ein konkretes Angebot: Anschluss an eine arbeitende Gruppe mit Publikations-Pipeline, nicht nur an einen Stammtisch.

Wer kann mitmachen

Eingeladen sind:

  • Medizinstudierende mit Interesse an Arbeitsmedizin oder Betriebsmedizin.
  • Ärzt:innen in Weiterbildung zum Facharzt für Arbeitsmedizin oder zur Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin.
  • Junge Fachärzt:innen in den ersten Jahren nach Facharztprüfung.

Voraussetzung für die volle Einbindung in die AG ist eine DGAUM-Mitgliedschaft. Reduzierte Beiträge für Weiterbildungsassistent:innen erleichtern den Einstieg. Drei Schritte:

  1. DGAUM-Mitglied werden über dgaum.de.
  2. AG kontaktieren — Dr. Anna Wolfschmidt oder PD Dr. Rüdiger Görtz.
  3. Mentoring beantragen — als Mentee anmelden; bei vorhandener Berufserfahrung auch als Mentor:in.

Vernetzungs-Anker

Drei Anker sind besonders wirksam:

  • Mentoring-Programm — längere Begleitung, branchenübergreifender Einblick, persönliche Beziehung statt One-Shot.
  • Regelmäßige Online-Treffen — Kontinuität ohne Reiseaufwand, wiederholte Begegnungen.
  • DGAUM-Kongress — jährliche Präsenz-Verstärkung der online aufgebauten Kontakte.

Arbeitsmedizin ist ein Fach mit überdurchschnittlich kontinuierlichen Strukturen — wer einmal in der DGAUM-Community ist, trifft die gleichen Gesichter über viele Jahre wieder. Genau das macht die AG für Mediziner-Singles attraktiv: wiederholte Begegnung statt anonymer Großkongress.

Für eine breitere Übersicht der Jungen Foren in der Medizin lohnt der Blick auf strukturell ähnliche, mentoring-starke Foren wie die Junge Geriatrie oder auf größere präsenzgetragene Junge FGs wie die Junge Allgemeinmedizin (JADE).

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Das Wichtigste

  • AG Next Generation = Nachwuchsgruppe der DGAUM, mit Mentoring-Programm seit 2021.
  • Rund 20 Mentor:innen bundesweit, aus verschiedenen Branchen der Arbeitsmedizin.
  • Regelmäßige Online-Treffen plus Sessions auf DGAUM-Kongressen.
  • Gemeinsame Publikationen als explizites Ziel — nicht nur Netzwerken.
  • Kontakt: Dr. Anna Wolfschmidt und PD Dr. Rüdiger Görtz.

Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

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