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Junge Dermatolog:innen — AG JuDerm des BVDD bei Workshop zur Praxisgründung
Spezialfächer2026-05-13

JuDerm — Junge Dermatologen: AG des BVDD mit Stipendien-Programmen

JuDerm ist die AG Junge Dermatologen des BVDD — gegründet Anfang 2011 von einer Gruppe engagierter Hautärzt:innen. Ziel: Berufseinstieg in die Dermatologie erleichtern. Mit Job-Börsen, Mentoring, Workshops zur Praxisgründung und Stipendien-Angeboten in Kooperation mit der DDG.

Von ·
Junges Forum: AG JuDerm — Junge Dermatologen
Mutter-FG: BVDD (primär), DDG (Kooperation)
Altersgrenze: Studierende, Weiterbildungs-Assistent:innen Dermatologie, junge Fachärzt:innen
Gegründet: Anfang 2011 von einer Gruppe engagierter Dermatolog:innen im BVDD
Format: AG-Arbeit innerhalb des BVDD, Job-Börse für Hospitationen und Weiterbildungsstellen, Mentor:innen-Vermittlung, Workshop-Reihe zur Praxisgründung (seit 2015). Stipendien (Hospitation, Reise, Dissertation) als Angebote der Fachgesellschaften BVDD und DDG.
Mutter-FG-Web: https://www.bvdd.de

Was macht JuDerm in der deutschen Dermatologie-Nachwuchs-Landschaft besonders?

JuDerm ist die AG Junge Dermatologen des BVDD (Berufsverband der Deutschen Dermatologen) — gegründet Anfang 2011 von einer Gruppe engagierter Dermatolog:innen im BVDD mit dem klaren Auftrag, den Berufseinstieg in die Dermatologie zu erleichtern. JuDerm bündelt vier Angebote, die in dieser Kombination im deutschen Dermatologie-Nachwuchs einzigartig sind: erstens eine Job-Börse für PJ-Plätze, Weiterbildungsstellen und freie Praxis-Stellen; zweitens eine Mentor:innen-Vermittlung; drittens eine Workshop-Reihe zur Praxisgründung (seit 2015); viertens den Zugang zu Stipendien-Angeboten (Hospitation, Reise, Dissertation) der Fachgesellschaften BVDD und DDG (Deutsche Dermatologische Gesellschaft).

JuDerm im Überblick

JuDerm — Junge Dermatologen ist die Arbeitsgemeinschaft junger Dermatolog:innen innerhalb des Berufsverbands der Deutschen Dermatologen (BVDD). Gegründet wurde JuDerm Anfang 2011 von einer Gruppe engagierter Dermatolog:innen im BVDD mit einem klaren Auftrag: den Berufseinstieg in die Dermatologie zu erleichtern — vom PJ über die Weiterbildung bis zur Niederlassung.

Junges ForumAG JuDerm
Mutter-VerbandBVDD (Berufsverband der Deutschen Dermatologen)
Wissenschaftliche KooperationDDG (Deutsche Dermatologische Gesellschaft)
GegründetAnfang 2011 (Initiative engagierter Dermatolog:innen im BVDD)
ZielgruppeStudierende, Weiterbildungs-Assistent:innen, junge Fachärzt:innen
Mitgliedschaftüber BVDD-Strukturen und JuDerm-Plattform juderm.de
FormatJob-Börse, Mentor:innen, Workshop-Reihe Praxisgründung, Stipendien
BJÄ-Mitgliednein (strukturell als BVDD-AG verortet)
Webseitejuderm.de · bvdd.de

Was JuDerm in der deutschen Junge-FG-Landschaft auffallend macht, ist die Praxis-Orientierung. Während die meisten anderen Junge-FGs schwerpunktmäßig auf wissenschaftlichen Austausch und Kongress-Sessions setzen, hat JuDerm konkrete Werkzeuge: eine Job-Börse, einen Praxisgründungs-Leitfaden, eine seit 2015 laufende Workshop-Reihe zur Praxisgründung. Das spiegelt die berufliche Realität in der Dermatologie wider — ein großer Teil der Fachärzt:innen arbeitet niedergelassen.

Die vier konkreten Werkzeuge

JuDerm bündelt vier inhaltliche Bausteine, die in dieser Kombination für junge Dermatolog:innen einzigartig sind:

Erstens: Job-Börse. JuDerm betreibt eine zentrale Stellenbörse für PJ-Plätze, Famulaturen, Weiterbildungsstellen und freie Stellen in dermatologischen Praxen. Wer im Studium ein PJ-Tertial in der Dermatologie sucht, wer als Weiterbildungs-Assistent:in von der Universitätsklinik in eine Praxis wechseln will oder wer als junger Facharzt:ärztin eine Praxis-Anstellung sucht, hat hier den zentralen Anlaufpunkt im Fach.

Zweitens: Mentor:innen-Vermittlung. JuDerm vermittelt erfahrene Dermatolog:innen als Mentor:innen für junge Kolleg:innen. Das Format ist niederschwellig und auf konkrete Fragen ausgelegt — von Weiterbildungs-Wahl bis Praxisgründungs-Strategie.

Drittens: Praxisgründungs-Leitfaden. Wer den Schritt in die eigene Praxis oder eine Gemeinschaftspraxis vorbereitet, findet bei JuDerm einen strukturierten Leitfaden mit Schritt-für-Schritt-Hilfen. Anders als bei rein klinischen Nachwuchs-Angeboten ist das Thema Niederlassung in der Dermatologie zentral — und JuDerm hat hier eine der wenigen kompakten Quellen.

Viertens: konkrete Hilfen zu Hospitationen und Famulaturen. Wer im Studium oder in der Weiterbildung eine Hospitation organisieren will — in einer spezialisierten Praxis, in einer Universitäts-Hautklinik oder im Ausland — findet bei JuDerm Vermittlungs-Strukturen und Erfahrungsberichte.

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Die Workshop-Reihe zur Praxisgründung (seit 2015)

Seit 2015 läuft eine Workshop-Reihe zur Praxisgründung — eines der konkretesten Praxis-orientierten Angebote der deutschen Junge-FG-Landschaft. Die Workshops richten sich an Dermatolog:innen, die niedergelassen sind oder es werden wollen.

Inhalte: Praxisgründung von Null, Praxis-Übernahme, Personalführung, Praxis-Wirtschaftlichkeit, Vertragsgestaltung, Abrechnung. Die Workshop-Reihe spiegelt die Realität der deutschen Dermatologie wider: Ein großer Teil der Fachärzt:innen wird selbständig oder angestellt in Praxen tätig — nicht in der Klinik. Wer das in der Weiterbildung früh durchdenkt, profitiert.

Stipendien: BVDD und DDG kombiniert

Stipendien-Programme sind in der Dermatologie eine eigene Kategorie. Sowohl der BVDD als auch die DDG (Deutsche Dermatologische Gesellschaft) bieten Förder-Programme für junge Dermatolog:innen an. Die drei Hauptarten:

  • Hospitations-Stipendien — für Praxis- oder Klinik-Hospitationen während Studium und Weiterbildung, häufig auch zur Vertiefung von Sub-Spezialisierungen.
  • Reise-Stipendien — für die Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen, oft kombiniert mit aktiver Vortrags- oder Poster-Präsentation.
  • Dissertations-Stipendien — für Promotions-Forschung in der Dermatologie, häufig in Kooperation mit Universitäts-Hautkliniken.

Beträge, Fristen und genaue Bewerbungs-Konditionen ändern sich jährlich — verbindliche Informationen kommen ausschließlich von bvdd.de und ddg.org. JuDerm ist häufig der erste Anlaufpunkt, um überhaupt über die Existenz dieser Stipendien zu erfahren.

BVDD und DDG: zwei Säulen der Dermatologie

Wie in der Augenheilkunde gibt es auch in der Dermatologie eine klare Zwei-Säulen-Struktur:

  • BVDD (Berufsverband der Deutschen Dermatologen) — berufsständische Vertretung, niedergelassene Praxis-Kultur, JuDerm als AG.
  • DDG (Deutsche Dermatologische Gesellschaft) — wissenschaftliche Fachgesellschaft, Universitätsklinik-Kultur, eigene Tagungen.

Beide arbeiten zusammen, aber die Schwerpunkte sind unterschiedlich. Junge Dermatolog:innen profitieren davon, beide Strukturen zu kennen — der BVDD ist die richtige Adresse für Praxis-Themen, die DDG für wissenschaftliche Vernetzung und Forschungs-Förderung.

Dermatologie als Fach: was das für Singles bedeutet

Die Dermatologie hat unter den deutschen Fachärzt:innen-Kategorien eines der ausgeglichensten — bzw. inzwischen frauendominierten — Geschlechterverhältnisse: in jüngeren Weiterbildungs-Jahrgängen liegt der Frauenanteil teils bei über 70 Prozent. Auf JuDerm-Workshops und -Veranstaltungen ist das Geschlechterverhältnis entsprechend vielfältig.

Was die Frequenz der Anlässe angeht, ist JuDerm anders zugeschnitten als reine Kongress-Junge-FGs: Job-Börse und Mentor:innen-Vermittlung laufen das ganze Jahr asynchron, die Workshop-Reihe trifft sich mehrfach jährlich, dazu kommen DDG-Tagungen und BVDD-Veranstaltungen. Wer alle Bühnen über zwei Jahre bedient, sieht in der deutschen Dermatologie-Nachwuchs-Community dieselben Gesichter mehrfach.

Wer ergänzend lokal sucht, findet auf den Mediziner-Stammtisch-Pages pro Stadt eine Übersicht über fachübergreifende Runden, und auf der Junge Fachgesellschaften-Übersicht die anderen Junge-FG-Optionen.

Wie du dich anschließen kannst

  1. Auf juderm.de registrieren. Zugang zur Job-Börse, Mentor:innen-Vermittlung und Praxisgründungs-Leitfaden.
  2. BVDD-Mitgliedschaft prüfen. Für vertieftes Engagement und Workshop-Zugänge.
  3. DDG-Stipendien-Programme verfolgen. Hospitations-, Reise-, Dissertations-Stipendien — Fristen jeweils über ddg.org.
  4. Workshop-Reihe Praxisgründung einplanen. Wer Richtung Niederlassung denkt, hat hier die wichtigste Vorbereitungs-Schiene.
  5. DDG- und BVDD-Tagungen besuchen. Für die wissenschaftliche und die berufsständische Schiene parallel.

Vernetzungs-Anker für JuDerm-Mitglieder

Für junge Dermatolog:innen sind fünf Anker besonders wirksam:

  • Job-Börse — laufend, der zentrale Anlaufpunkt für Stellensuche im Fach.
  • Mentor:innen-Vermittlung — niederschwellig, konkrete Fragen.
  • Workshop-Reihe Praxisgründung — seit 2015, einzigartig konkret.
  • Stipendien (BVDD + DDG) — Hospitation, Reise, Dissertation.
  • DDG-Tagung + BVDD-Veranstaltungen — wissenschaftliche und berufspolitische Säule.

Wer alle fünf Anker bedient, ist in der deutschen Dermatologie-Nachwuchs-Community innerhalb von zwei Jahren fachlich, berufspolitisch und persönlich angedockt — auf einer Plattform, die wie wenige andere Junge-FGs in Deutschland eine konkrete Praxis-Orientierung mitbringt.

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Das Wichtigste

  • JuDerm = AG Junge Dermatologen des BVDD, gegründet Anfang 2011.
  • Vier Werkzeuge: Job-Börse, Mentor:innen, Praxisgründungs-Leitfaden, Workshop-Reihe.
  • Stipendien (Hospitation, Reise, Dissertation) über BVDD und DDG.
  • Workshop-Reihe zur Praxisgründung seit 2015 — Praxis-orientiert wie kaum eine andere Junge-FG.
  • BVDD als berufsständische Säule, DDG als wissenschaftliche Säule — JuDerm primär im BVDD.

Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

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