Mentoring-Programm "Better Together" und Juniorakademie
Die Junge DGHO ist eine der wenigen Nachwuchssektionen mit einem strukturierten Mentoring-Programm. "Better Together" begleitet junge Ärzt:innen und Nachwuchswissenschaftler:innen über verschiedene Karrierephasen hinweg. Mentor:innen kommen aus Forschung, Klinik und Niederlassung — wer akademische Karriere plant, findet einen anderen Begleitenden als jemand, der in eine onkologische Schwerpunktpraxis wechseln möchte.
Die DGHO-Juniorakademie ist das zweite Standbein. Sie richtet sich an junge Kolleg:innen in einer frühen Karrierephase und vermittelt strukturiert die fachlichen, methodischen und überfachlichen Grundlagen für Hämatologie und Onkologie. Beide Programme sind über die DGHO-Webseite zugänglich.
Mitgliedschaft & Aufnahme
Die aktive Mitarbeit in der Jungen DGHO setzt eine DGHO-Mitgliedschaft voraus. Der Aufnahmeantrag wird online ausgefüllt und zusammen mit einem beruflichen Lebenslauf und einer kurzen Tätigkeitsbeschreibung an die Geschäftsstelle gesendet. Über die Aufnahme entscheidet der DGHO-Vorstand. Die Zuordnung erfolgt als ordentliches oder außerordentliches Mitglied — je nach Karrierestand.
Wer Teil der Jungen DGHO werden möchte, schreibt anschließend an junge-dgho@dgho.de. Studierende können sich frühzeitig melden — die Tür ist explizit offen.
Was das für Mediziner-Singles bedeutet
Hämatologie und Onkologie sind klassische Beziehungs-Stressfächer: lange Weiterbildungszeit, hohe wissenschaftliche Anforderung, emotional belastende Patientenkontakte und feste Tumorboard-Strukturen. Wer in dieser Berufswelt eine Partnerin oder einen Partner sucht, profitiert massiv, wenn das Gegenüber den Alltag versteht — Bereitschaftsdienste, Forschungsphasen, Kongressreisen.
Die Junge DGHO ist mit ihrer eigenen Jahresveranstaltung eines der wenigen Foren, die regelmäßig die gesamte junge Hämatologie-Onkologie-Szene Deutschlands an einem Ort versammelt. Wer drei oder vier Jahre in Folge teilnimmt, hat einen Großteil der gleichaltrigen Kolleg:innen aus dem Fach persönlich getroffen. Das Sozialprogramm ist Teil des Programms, nicht Beiwerk.
Wer ergänzend zu den DGHO-Strukturen vernetzen will, findet auf Medicsingles regionale Mediziner-Stammtische und weitere Junge Fachgesellschaften der Inneren Medizin — die JADE-Strukturen sind im Vergleich deutlich stärker regional verankert.
Wie du dich anschließen kannst
Drei Schritte:
- DGHO-Mitgliedschaft beantragen. Online-Antrag plus Lebenslauf und Tätigkeitsbeschreibung an die Geschäftsstelle.
- Junge DGHO anschreiben. Eine kurze Mail an junge-dgho@dgho.de mit Vorstellung und Klinik/Praxis-Hintergrund reicht.
- Mentoring oder Jahresveranstaltung wählen. "Better Together" als Mentee oder direkt zur nächsten Jahresveranstaltung anmelden — beides ist parallel möglich.
Wer in der Frühphase der Karriere ist, kann zusätzlich die Juniorakademie ansteuern. Termine kommen jeweils über die DGHO-Webseite und den Newsletter der Jungen DGHO.
Wissenschaftliche Karriere in Hämatologie und Onkologie
Wenige internistische Fächer sind so eng mit klinischer Forschung verzahnt wie die Hämatologie und medizinische Onkologie. Neue Substanzen, zielgerichtete Therapien, Immun- und Zelltherapien — fast jede Standardbehandlung der letzten zehn Jahre wurde in multizentrischen Studien etabliert, an denen deutsche Zentren beteiligt waren. Wer in der Jungen DGHO aktiv ist, bekommt früh Anschluss an Studiengruppen, Promotions-Slots und Habilitations-Pfade.
Die DGHO-Jahrestagung ist gleichzeitig die größte deutschsprachige Bühne für Abstract-Präsentationen aus der Onkologie. Junge Kolleg:innen, die hier präsentieren, sind in der Szene schnell sichtbar. Die Junge DGHO unterstützt mit Tipps, Reisestipendien und persönlichen Mentor:innen den ersten Schritt auf diese Bühne.
Auch die Verbindung zu internationalen Strukturen — ASH (American Society of Hematology), ESMO (European Society for Medical Oncology), EHA (European Hematology Association) — wird über die DGHO und ihre Junge Sektion vermittelt. Wer früh international tagt, sammelt nicht nur Abstracts, sondern auch persönliche Kontakte zu gleichaltrigen Kolleg:innen in Europa und Nordamerika.
Onkologie als Berufsbild mit Bindungspotenzial
Onkologie ist ein emotional anspruchsvolles Fach. Patientenkontakte sind oft langjährig, häufig in palliativen Phasen, oft mit ganzen Familien. Wer hier arbeitet, entwickelt eine bestimmte Form von Resilienz und Kommunikationsfähigkeit — Eigenschaften, die im Privatleben übertragbar sind. Gleichzeitig brauchen Onkolog:innen verlässliche Beziehungspartner, die die emotionale Last des Berufs einschätzen können. Die Junge DGHO macht diese Realität auf ihren Veranstaltungen explizit zum Thema — keine Tabuzone.
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