Zum Inhalt springen
Medicsingles MagazinMedicsingles Magazin
Prof. Dr. Hendrik Streeck, Virologe und Drogenbeauftragter der Bundesregierung
news2026-06-25

Hendrik Streeck: Tabaksteuer rauf — Weltnichtrauchertag

Drogenbeauftragter Hendrik Streeck fordert am Weltnichtrauchertag 2026 deutlich höhere Preise für Zigaretten und Vapes. Sein Ziel: Jugendliche vom Rauchen fernhalten und Tabaksteuer-Einnahmen für das Gesundheitssystem nutzen.

Foto: Frank Burkhardt / Wikimedia Commons, CC BY 2.5
Von ·

Was fordert Hendrik Streeck beim Thema Tabaksteuer?

Drogenbeauftragter Hendrik Streeck (CDU) fordert deutlich höhere Preise für Zigaretten und Vapes. Am Weltnichtrauchertag 2026 erklärte er: Höhere Preise halten Jugendliche vom Einstieg ab und helfen vielen Rauchern beim Aufhören. Die Tabaksteuer-Mehreinnahmen sollen dem Gesundheitssystem zugutekommen und nicht still in den Bundeshaushalt fließen.

Drogenbeauftragter Hendrik Streeck hat am Weltnichtrauchertag 2026 eine klare Forderung: Zigaretten und E-Zigaretten müssen deutlich teurer werden — und die Mehreinnahmen sollen direkt ins Gesundheitssystem fließen.

Tabaksteuer als Prävention: Streecks Rechnung

Höhere Preise sind kein Zufall, sondern Strategie. Das ist die Kernthese, mit der Hendrik Streeck am 31. Mai 2026 an die Öffentlichkeit ging. Der Virologe und Bundesdrogenbeauftragte forderte, den Preis für Zigaretten und Vapes spürbar anzuheben. Sein Argument: Wer sich Nikotin nicht mehr leisten kann oder will, fängt oft gar nicht erst an — besonders bei Jugendlichen.

Die Zahlen geben ihm Anlass zur Sorge. Das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit veröffentlichte zum Weltnichtrauchertag neue Daten: 9,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen rauchten 2025 — verglichen mit 6,1 Prozent im Jahr 2021. Der Anstieg ist deutlich, der Trend beschleunigt sich. Besonders E-Zigaretten und Nikotinbeutel ziehen Jugendliche an, die klassische Zigaretten nie angefasst hätten.

Was Streeck mit den Mehreinnahmen will

Hendrik Streeck macht deutlich: Die Tabaksteuer darf nicht zum stillen Haushaltsloch werden. Er fordert eine Zweckbindung — Mehreinnahmen sollen der Prävention und dem Gesundheitssystem zugutekommen, nicht dem Bundesfinanzminister. Die Formel lautet: Wer durch Nikotin krank wird, soll durch Nikotinsteuern mitfinanzieren, was seine Behandlung kostet.

Diese Position ist nicht unumstritten. Branchenverbände werfen Streeck vor, Daten des Bundesinstituts für Risikobewertung falsch dargestellt zu haben, als er 13 Inhaltsstoffe in E-Zigaretten als gesundheitsgefährdend bezeichnete. Streeck hält an seinen Forderungen fest.

Arzt und Politiker: Zwei Rollen, ein Mandat

Was Streecks Forderungen Gewicht verleiht, ist seine Doppelrolle. Er ist Facharzt für Virologie und Infektionsepidemiologie, Direktor des Virologieinstituts der Universität Bonn — und seit 2025 CDU-Bundestagsabgeordneter und Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen.

Der Weg vom Corona-Virologen, den viele aus Talkshows kennen, zum Gesundheitspolitiker war konsequent: Streeck hält nicht nur Diagnosen bereit, sondern setzt auf politisches Handeln. Das macht ihn zur ungewöhnlichsten Figur unter Deutschlands Promi-Ärzten — jemand, der Rezepte nicht nur ausstellt, sondern als Gesetze formuliert.

Alle Hintergründe zur politischen Karriere: Hendrik Streeck — Virologe und Drogenbeauftragter. Überblick: Promi-Ärzte Deutschland.

Genug gelesen?

Finde Singles, die deinen Alltag verstehen.

Jetzt kostenfrei mitmachen

Das Wichtigste

  • Hendrik Streeck forderte am Weltnichtrauchertag 2026 deutlich höhere Preise für Zigaretten und Vapes zur Abschreckung von Jugendlichen.
  • Laut BIÖG-Daten rauchte 2025 knapp jeder zehnte Jugendliche (9,6 Prozent), 2021 waren es noch 6,1 Prozent — der Trend kehrt sich erstmals um.
  • Streeck will Tabaksteuer-Mehreinnahmen direkt dem Gesundheitssystem zuführen und nicht als Haushaltslücke missbrauchen lassen.

Finde deinen Match-Typ

Was ist dein Beruf in der Medizin?

Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

Weitere Artikel

Jetzt kostenfrei mitmachen