Hans Sigl spielt Dr. Martin Gruber seit 2008. 18 Jahre, eine Hauptrolle, eine Serie. Einen Ausstieg plant er nicht — aber er hat sich überlegt, wie der aussehen könnte.
Hans Sigl: So könnte der Bergdoktor enden
Irgendwann wird Martin Gruber die Berge hinter sich lassen. Sigl hat ein konkretes Bild davon.
Sein Wunsch: Dr. Gruber schließt die Praxis, stellt das Auto ab, deckt es in der Scheune zu und steigt in ein Taxi, das ihn wieder wegbringt. So, wie er damals angekommen ist. Am Rand der Szene taucht der nächste Bergdoktor auf.
Ob das berührend oder ironisch gemeint ist, hat Sigl offengelassen. Vermutlich beides. Das Bild hat aber seine eigene Logik: kein Finale, kein Drama. Nur die Umkehr des Anfangs.
18 Jahre als Dr. Martin Gruber
Sigl wurde 1969 in Augsburg geboren. Von 2012 bis 2016 lebte er zeitweise in Tirol nahe den Drehorten, heute am Ammersee mit seiner Frau Susanne. Vater einer Stieftochter und eines Sohnes.
Am 8. Januar 2008 lief seine erste Bergdoktor-Folge. Die Rolle gab es schon vorher: Gerhart Lippert und Harald Krassnitzer hatten sie davor gespielt. Mit Sigl wurde aus der Wiederbelebung eine eigene Serie.
Das ZDF macht weiter. Staffel 19 läuft aktuell in der Mediathek, neue Folgen kamen im Januar 2026. Sigl sagt, ein konkreter Ausstieg steht nicht im Kalender.
Was den Bergdoktor trägt
Donnerstag, 20:15 Uhr, ZDF. Seit fast zwanzig Jahren ein Sendeplatz, an dem die Quoten kaum einbrechen.
Sigls Bild vom Taxi und dem nächsten Bergdoktor sagt eigentlich alles: Die Serie hat schon einmal einen Hauptdarsteller-Wechsel überlebt. Es wäre nicht der erste. Ob es nochmal funktioniert, hängt davon ab, wen das ZDF ins Taxi einsteigen lässt.






