Dr. Johannes Wimmer kennen viele aus der NDR Talk Show, vom Sat.1-Frühstücksfernsehen und als "Doctor Johannes" auf YouTube. Im November 2025 sprach er bei BUNTE und GALA über etwas anderes: seine verstorbene Tochter Maximilia und darüber, was dieser Verlust mit ihm gemacht hat.
Johannes Wimmer: der Arzt hinter dem TV-Gesicht
Johannes Wimmer, Jahrgang 1983, kommt aus Hamburg. Humanmedizin in Marburg und Lübeck, Promotion 2011, dann der Weg ins Fernsehen: NDR Talk Show, Sat.1 Frühstücksfernsehen, eigene Formate. Auf YouTube erklärt er medizinische Themen so, wie er sie im Wartezimmer erklären würde. Ohne Powerpoint-Sprache.
Im Herbst 2025 ging es in seinen Interviews aber nicht um Diagnosen. Sondern um Maximilia, seine Tochter, die gestorben ist. "Wir leben nun anders", hat er der BUNTE gesagt. Drei Worte, in denen ziemlich viel steckt. Kein Zurück in den Alltag von vorher. Nur ein Leben, das jetzt eine andere Form hat.
Was kein Studium beibringt
Ärztinnen und Ärzte arbeiten mit Krankheit und Tod. Sie kennen Prognosen, sie sitzen an Sterbebetten, sie sprechen mit Angehörigen. Aber wenn der Verlust im eigenen Wohnzimmer ankommt, hilft das Fachwissen nicht weiter.
Wimmer hat in den Interviews gesagt, was viele Mediziner nur unter sich aussprechen: Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche. Das klingt erst mal banal, bis man merkt, dass genau dieser Satz für Leute im weißen Kittel oft am schwersten ist. Wer beruflich der Stabile sein muss, lässt sich privat nicht gern auffangen.
Wer selbst durch so etwas gegangen ist, redet anders über Gesundheit. Weniger Ratgeber-Ton, mehr Wirklichkeit.






