Junge HNO im Überblick
JungeHNO ist die freiwillige Vereinigung junger Ärzt:innen in Weiterbildung und Studierender im Fach Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Als Nachwuchssektion der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) ist sie strukturell in die größte HNO-Fachgesellschaft Deutschlands eingebettet und gleichzeitig Mitglied im Bündnis Junge Ärztinnen und Ärzte (BJÄ).
| Junges Forum | Junge HNO |
|---|---|
| Mutter-FG | DGHNO-KHC (Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie) |
| Status | Nachwuchssektion innerhalb der DGHNO-KHC |
| Zielgruppe | Studierende, Weiterbildungs-Assistent:innen HNO, junge Fachärzt:innen |
| Mitgliedschaft | offen — niedrige Hürde |
| Format | Sessions auf HNO-Jahrestagung, Networking, Mentoring, Berufseinstiegs-Support |
| BJÄ-Mitglied | ja |
| Webseite | junge.hno.org · hno.org/junge-hno |
Was Junge HNO ausmacht, ist die niedrige Eintritts-Hürde in Kombination mit der direkten Anbindung an die DGHNO-KHC. Wer als Studierende:r ein HNO-Interesse entwickelt oder als Weiterbildungs-Assistent:in in den ersten Jahren steht, findet hier eine Anlaufstelle, die sowohl fachlich (über die DGHNO-KHC) als auch berufspolitisch (über das BJÄ) vernetzt ist.
Die vier Schwerpunkte
Junge HNO konzentriert ihre Arbeit auf vier inhaltliche Schwerpunkte:
Erstens: Studierende für das Fach HNO begeistern. HNO ist im Medizinstudium ein vergleichsweise kleines Lehrfach — nicht jeder Studienort hat ein eigenes Pflichtmodul mit klinischer Tiefe. Junge HNO arbeitet daran, dieses Sichtbarkeits-Defizit zu kompensieren und Studierenden den Zugang zum Fach zu erleichtern. Konkrete Formate sind Hospitations-Hinweise, Workshops und Werbung um Nachwuchs auf studentischen Veranstaltungen.
Zweitens: Austausch unter jungen Kolleg:innen fördern. HNO ist ein Fach mit überschaubarer Größe — wer in der Weiterbildung steckt, profitiert davon, andere Assistenzärzt:innen aus anderen Kliniken zu kennen. Junge HNO bietet dafür die Infrastruktur: Networking-Anlässe auf dem Kongress, themenbezogene Treffen, digitale Anschluss-Wege.
Drittens: Ansprechpartner für die ersten Berufsjahre sein. Vom OP-Einstieg über die Endoskopie-Ausbildung bis zur Audiometrie und onkologischen Mit-Versorgung — die ersten HNO-Jahre sind fachlich dicht. Junge HNO will hier eine Anlaufstelle sein, an der Fragen jenseits der eigenen Weiterbildungs-Stätte landen können.
Viertens: Starke Stimme der jungen HNO-Mediziner:innen sein. Berufspolitisch tritt Junge HNO sowohl innerhalb der DGHNO-KHC als auch über das BJÄ in der fachübergreifenden Nachwuchs-Allianz auf. Themen reichen von strukturierter Weiterbildung über Vereinbarkeit bis zu Geschlechtergerechtigkeit in einem Fach, das traditionell männlich geprägt war, aber sich rasch wandelt.

