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Alicia von Rittberg beim Deutschen Fernsehpreis 2018 in Köln
Charité

Alicia von Rittberg

Alicia von Rittberg ist die Ida Lenze — jene junge Frau, die in der ARD-Serie «Charité» (Staffel 1, 1888) als Pflegerin an der Berliner Universitätsklinik gegen alle Widerstände Ärztin werden will. Für diese Hauptrolle erhielt die 1993 in München geborene Schauspielerin den Bambi 2017. International kennt man sie als Emma in «Fury» (2014), als Natasha in «Our Kind of Traitor» (2016), als Prinzessin Cecilie in «The Crown» (Staffel 1) und als Elizabeth Tudor in der Starz-Serie «Becoming Elizabeth» (2022).

© Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Schauspielerin · geboren 10. Dezember 1993 in München

Vollständiger NameAlicia Gräfin von Rittberg
Geburtstag10. Dezember 1993
GeburtsortMünchen, Deutschland
Bekannteste deutsche RolleIda Lenze in «Charité» Staffel 1 (ARD, 2017) — spielt in der Berliner Charité um 1888
Internationale RollenEmma in «Fury» (2014), Natasha in «Our Kind of Traitor» (2016), Prinzessin Cecilie in «The Crown» S1 (Netflix, 2016), Elizabeth Tudor in «Becoming Elizabeth» (Starz, 2022)
AusbildungStudium Corporate Management & Economics an der Zeppelin Universität Friedrichshafen; Schauspielausbildung parallel ab 2010
AuszeichnungBambi 2017 in der Kategorie Deutsche Schauspielerin (für Charité)
HerkunftAus ehemals adliger Familie von Rittberg; aufgewachsen in München mit drei Brüdern
BeziehungsstatusPrivatleben nicht öffentlich — hält persönliche Beziehungen aus der Öffentlichkeit
Instagram@alicia.von.rittberg

Von München nach Berlin — der Weg zur Charité

Alicia Gräfin von Rittberg, geboren am 10. Dezember 1993 in München, wuchs mit drei Brüdern in Bayern auf. Den adligen Nachnamen trägt sie als Teil einer alten Familiengeschichte — aufgewachsen ist sie jedoch ganz bürgerlich. Ihren ersten Schritt in Richtung Schauspiel wagte sie bereits während des Studiums: An der Zeppelin Universität in Friedrichshafen belegte sie Corporate Management und Economics, stand aber schon ab 2010 vor der Kamera. Dass beides zusammengeht — Wirtschaftsstudium und Filmsets — war für sie nie ein Widerspruch, sondern schlicht Neugier auf mehrere Lebenswege gleichzeitig.

Der internationale Durchbruch kam früh: 2014 spielte sie in Brad Pitts Kriegsdrama «Fury» die junge Emma, eine kurze, aber prägende Rolle neben Pitt und Shia LaBeouf. 2016 folgte der britische Spionagethriller «Our Kind of Traitor» mit Ewan McGregor und Naomie Harris — nach einem Romanstoff von John le Carré. Im selben Jahr übernahm sie eine Nebenrolle als Prinzessin Cecilie in der ersten Staffel von «The Crown» (Netflix), der britischen Historienserie über das Haus Windsor. Für eine Deutsche, die noch keine dreißig war, war das eine beachtliche Häufung an englischsprachigen Prestige-Produktionen.

Ida Lenze und die Charité — eine Rolle, die bleibt

2017 kam die Rolle, die in Deutschland alles veränderte. In der ARD-Historienserie «Charité» spielte Alicia von Rittberg Ida Lenze — eine Hauptrolle in sechs Episoden, angesiedelt in Berlin des Jahres 1888. Ida ist Pflegerin an der berühmten Berliner Universitätsklinik und träumt davon, selbst Ärztin zu werden — in einer Zeit, in der Frauen an deutschen Hochschulen noch nicht offiziell zugelassen waren. An ihrer Seite: historische Figuren wie Robert Koch, Paul Ehrlich und Emil von Behring, die in jenen Jahren an der Charité Medizingeschichte schrieben.

Die Figur Ida Lenze ist fiktiv, aber mit der Präzision eines Dokumentarfilms in ihr historisches Umfeld eingebettet. Alicia von Rittberg spielte sie mit einer Mischung aus Entschlossenheit und Verletzlichkeit, die die Serie von einer Kostümproduktion zu einem echten Charakterdrama machte. Das Publikum folgte ihr — und die Jury des Bambi auch: Im November 2017 erhielt sie den Bambi in der Kategorie Deutsche Schauspielerin, eine der sichtbarsten Auszeichnungen des deutschen Fernsehens.

In Staffel 2 (1943, Zweiter Weltkrieg) und Staffel 3 (1961, Mauerbau) ist Ida Lenze nicht mehr dabei — jede Staffel der Charité spielt in einer anderen Epoche mit einem neuen Cast. Aber Staffel 1 bleibt Alicia von Rittbergs sichtbarste Präsenz im deutschen Fernsehen.

Becoming Elizabeth — von der Charité zum Tudorhof

Nach dem deutschen Erfolg kehrte Alicia von Rittberg dem internationalen Markt nicht den Rücken. 2022 übernahm sie die Hauptrolle in der Starz-Serie «Becoming Elizabeth»: acht Episoden über die junge Elizabeth Tudor, die sich nach dem Tod ihres Vaters Henry VIII. zwischen Hofintrigen, Machtansprüchen und persönlicher Bedrohung behaupten muss. Die Serie ist auf Englisch produziert und richtete sich an ein weltweites Publikum — ein klares Signal, dass Alicia von Rittberg nicht nur im deutschsprachigen Raum spielt.

Über ihr Privatleben spricht sie öffentlich wenig. Beziehungen oder persönliche Umstände hält sie konsequent aus Interviews heraus — eine Haltung, die nicht wie Kalkül wirkt, sondern wie echte Zurückhaltung. Auf Instagram (@alicia.von.rittberg) gibt es Einblicke in ihre Arbeit, selten mehr.

Was bleibt: eine Karriere, die mit zwanzig Jahren begann, mit keinem einzigen Weg zufrieden war und heute zwischen München, Berlin und internationalen Sets zuhause ist. Wer sich für die Besetzung von «Charité» interessiert — und dafür, was die Serie über Medizin, Berufung und Haltung erzählt — findet hier den richtigen Ausgangspunkt.

Charité-Übersicht

Das Wichtigste

  • Alicia von Rittberg ist das Gesicht der ersten «Charité»-Staffel: Als Pflegerin Ida Lenze, die 1888 an Berlins bekanntestem Krankenhaus gegen Standesschranken kämpft, gewann sie den Bambi 2017 und machte die Historienserie zum Quotenerfolg.
  • Ihre Karriere ist zweisprachig: In Deutschland bekannt durch «Charité», ist sie international durch Rollen in «Fury», «The Crown», «Our Kind of Traitor» und «Becoming Elizabeth» präsent — eine der wenigen deutschen Schauspielerinnen, die Hollywood und ARD gleichzeitig bedienen.
  • Sie begann ihre Karriere als Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der Zeppelin Universität — Schauspielerin und Akademikerin zugleich, beides ernsthaft verfolgt.

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Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

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