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Nina Gummich beim Deutschen Fernsehpreis 2023 in einem eleganten Abendkleid
Charité

Nina Gummich

Nina Gummich übernahm 2021 als Dr. Ella Wendt die Staffelhauptrolle in der dritten Staffel von «Charité» — und spielte damit eine junge Ärztin mitten in der Nachkriegszeit des Jahres 1961, die zwischen Ost und West zerrissen wird. Die 1991 in Halle geborene Schauspielerin stammt aus einer Theaterfamilie, studierte an der HMT Leipzig und ist heute eine der gefragtesten deutschen Fernsehjungdarstellerinnen — von der Rechtsmedizinerin im «Thüringenkrimi» bis zur jungen Alice Schwarzer im ARD-Zweiteiler.

© Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Schauspielerin · geboren 24. September 1991 in Halle (Saale)

Vollständiger NameNina Gummich
Geburtstag24. September 1991
GeburtsortHalle (Saale), Deutschland
Aufgewachsen inLeipzig
MutterAnne-Kathrin Gummich, Schauspieldozentin und Professorin für Schauspiel an der HMT Leipzig
Bekannteste Rolle (TV)Dr. Ella Wendt in «Charité» Staffel 3 (ARD, 2021)
Weitere HauptrolleTheresa Wolff in «Theresa Wolff – Der Thüringenkrimi» (ZDF, seit Oktober 2021)
AuszeichnungDeutscher Fernsehpreis 2009 — Förderpreis (gemeinsam mit fünf anderen Nachwuchsdarstellern für «Die Wölfe»)
AusbildungSchauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig (2011–2015), danach Hans Otto Theater Potsdam (2015–2018)

Aus einer Theaterfamilie — zwischen Halle, Leipzig und der Bühne

Nina Gummich wuchs in einer Familie auf, in der Schauspiel nicht Beruf, sondern Lebensweise war. Ihre Mutter, Anne-Kathrin Gummich, lehrt Schauspiel als Professorin an der Hochschule für Musik und Theater «Felix Mendelssohn Bartholdy» in Leipzig — und ist selbst Schauspielerin und Regisseurin. In Halle (Saale) geboren, in Leipzig aufgewachsen: Schon als Kind stand Nina Gummich vor der Kamera. Mit zehn Jahren hatte sie ihren ersten Filmkontakt, mit zwölf spielte sie 2003 im Filmdrama «Blueprint» die junge Pianistin Iris Sellin. Weitere Fernseh- und Kinoproduktionen folgten, bis sie 2011 das formelle Handwerk an der HMT Leipzig studierte.

Von 2011 bis 2015 absolvierte sie ihr Schauspielstudium, danach wechselte sie ans Hans Otto Theater Potsdam, wo sie von 2015 bis 2018 zum Ensemble gehörte. Als ihr Vertrag auslief, entschied sie sich bewusst dagegen, ihn zu verlängern — und für den Film- und Fernsehberuf. Eine Entscheidung, die schnell Früchte trug. Bereits 2009 hatte sie den Deutschen Fernsehpreis als Nachwuchsdarstellerin in der Miniserie «Die Wölfe» gewonnen — der erste Beleg, dass die Branche ihre Arbeit wahrnimmt.

Dr. Ella Wendt — Hauptrolle in Charité Staffel 3

Im Januar 2021 lief die dritte Staffel der ARD-Historienarztserie «Charité» an — und mit ihr Nina Gummich in der Staffelhauptrolle. Dr. Ella Wendt ist eine junge Ärztin im Berlin des Jahres 1961, wenige Monate vor dem Mauerbau. Die Figur bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Ost und West, zwischen dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben und den politischen Zwängen des geteilten Deutschlands. Eine Rolle mit historischer Wucht und persönlicher Tiefe.

Gummich trägt die Staffel als Hauptfigur. Ihre Darstellung der Ella Wendt ist keine Klischee-Ärztin — keine Heldin, die allen erklärt, was richtig ist, sondern eine Frau, die selbst nicht immer weiß, wo sie steht. Dieses Zögern, dieses Ringen zwischen Überzeugung und Anpassung, macht die Figur glaubwürdig. Das Kreativteam der Charité-Produzenten setzte bewusst auf eine junge Hauptdarstellerin, die Präsenz mitbringt ohne Stargehabe. Nina Gummich lieferte genau das.

Theresa Wolff, Alice Schwarzer — und das Vertrauen der Fernsehredaktionen

Noch im selben Jahr, Oktober 2021, startete die ZDF-Reihe «Theresa Wolff – Der Thüringenkrimi», in der Gummich die titelgebende Rechtsmedizinerin im thüringischen Jena spielt. Eine ganz andere Figur als Ella Wendt: kühler, methodischer, mit dem Blick der Forensikerin statt der Empathie der Klinikärztin. Dass beide Rollen in kürzester Zeit auf sie zuschnitten, zeigt das Vertrauen der Redaktionen.

2022 folgte der vielbeachtete ARD-Zweiteiler «Alice»: Nina Gummich spielte die junge Alice Schwarzer — eine der prägendsten deutschen Frauenrechtlerinnen. Die Reaktionen waren eindeutig. Peter Zander schrieb in der Berliner Morgenpost, Gummich «verschmelze regelrecht mit ihrer Figur» und liefere «eine grandiose Leistung». Im selben Jahr drehte sie «So laut du kannst» an der Seite von Friederike Becht — ein ZDF-Drama über sexuelle Gewalt, in dem sie die Physiotherapeutin Maja Heller spielt. Drei anspruchsvolle Hauptrollen in zwei Jahren: Das ist keine Glückssträhne, das ist Kontinuität.

Charité-Übersicht

Das Wichtigste

  • Nina Gummich, geboren 1991 in Halle, wuchs in einer Theaterfamilie auf — ihre Mutter lehrt Schauspiel als Professorin an der HMT Leipzig. Diese Herkunft prägt ihre Arbeit: technisch präzise, nie auf Effekte hin gespielt.
  • In der dritten Staffel von «Charité» (ARD, 2021) übernahm sie die Hauptrolle als Dr. Ella Wendt und wurde damit von einer Theaterschauspielerin zur gefragten TV-Darstellerin — ein Karriereschritt, der sitzt.
  • Heute trägt sie gleich zwei wiederkehrende Rollen: als Rechtsmedizinerin Theresa Wolff im Thüringenkrimi und hat mit dem Alice-Schwarzer-Zweiteiler gezeigt, dass sie auch biografisch komplexe Porträts trägt.

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Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

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