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Prof. Christian Drosten, Virologe an der Charité Berlin, bei einem Wissenschaftsgespräch 2021
news2026-06-13

Christian Drosten siegt vor Gericht: Urteil zu Corona-Ursprung

Prof. Christian Drosten hat vor Gericht gewonnen: Ein Hamburger Physiker darf nicht mehr behaupten, Drosten habe beim Thema Corona-Ursprung getäuscht. Was das Urteil bedeutet — und warum es über Drosten hinausgeht.

© Science Media Center Germany / CC BY 3.0 via Wikimedia Commons
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Was hat das Gericht im Fall Drosten gegen Wiesendanger entschieden?

Das Gericht hat dem Hamburger Physiker Roland Wiesendanger untersagt, weiterhin zu behaupten, Prof. Christian Drosten habe beim Thema Corona-Ursprung aktiv getäuscht. Drosten gewann damit einen weiteren Prozess in einer Reihe von Rechtsstreitigkeiten, in denen er sich gegen falsche Tatsachenbehauptungen zur Wehr setzt. Das Urteil vom April 2026 stärkt die Rechtsposition von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gegenüber unbelegten öffentlichen Anschuldigungen.

Foto: © Science Media Center Germany / CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

Im April 2026 gewann Prof. Christian Drosten einen weiteren Gerichtsprozess — und setzte damit ein klares Zeichen gegen Desinformation in der Wissenschaft.

Christian Drosten gewinnt vor Gericht: Hintergrund

Prof. Dr. Christian Drosten, Virologe an der Charité Berlin und international bekanntestes Gesicht der deutschen Corona-Wissenschaftskommunikation, hat im April 2026 erneut einen Rechtsstreit gewonnen. Das Gericht untersagte dem Hamburger Physiker Roland Wiesendanger, weiterhin zu behaupten, Drosten habe beim Thema Corona-Ursprung aktiv getäuscht.

Das Urteil wurde am 17. April 2026 verkündet und von mehreren deutschen Medien — darunter Zeit, FAZ, NDR und Tagesspiegel — übereinstimmend berichtet. Es ist nicht das erste Mal: Christian Drosten hat in einer Reihe ähnlicher Verfahren obsiegt.

Worum es in dem Streit ging

Wiesendangers Labor-These und die Eskalation

Roland Wiesendanger, Nanophysiker an der Universität Hamburg, hatte über mehrere Jahre die These verbreitet, das Corona-Virus stamme aus einem Labor in Wuhan. Das war zunächst eine wissenschaftliche Hypothese unter anderen. Problematisch wurde es, als Wiesendanger darüber hinausging und Christian Drosten sowie anderen Virologen vorwarf, sie hätten die Öffentlichkeit zu dieser Frage bewusst in die Irre geführt.

Dieser Vorwurf der aktiven Täuschung ist — so das Gericht — keine zulässige wissenschaftliche Meinungsäußerung mehr, sondern eine falsche Tatsachenbehauptung. Drosten wehrte sich rechtlich dagegen.

Was das Urteil konkret bedeutet

Das Gericht hat Wiesendanger untersagt, den konkreten Täuschungsvorwurf gegenüber Drosten weiterhin aufrechtzuerhalten. Der Streit um die Frage, ob das Virus natürlichen oder künstlichen Ursprungs ist, bleibt davon unberührt — diese Debatte darf und soll öffentlich geführt werden.

Christian Drosten hat nach dem Urteil betont, dass es ihm nicht darum geht, wissenschaftliche Diskussionen zu unterbinden, sondern persönliche Angriffe rechtlich abzuwehren, die über den zulässigen Meinungsstreit hinausgehen.

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Drosten als Stimme wissenschaftlicher Kommunikation

Vom Corona-Podcast zur Öffentlichkeit

Während der Pandemie war Prof. Drosten für Millionen Deutsche tägliche Orientierung: Sein NDR-Podcast „Das Coronavirus-Update" wurde zeitweise über drei Millionen Mal pro Woche gehört. Sein sachlicher, datengetriebener Kommunikationsstil hat ihn zur Ausnahmeerscheinung in der deutschen Wissenschaftskommunikation gemacht.

In seiner Rede des Jahres 2025, gehalten im Dezember in Stuttgart, warnte Christian Drosten vor dem Trend, politische Debatten auf Meinungen statt auf Fakten zu stützen. Das Thema beschäftigt ihn offensichtlich über die Corona-Zeit hinaus.

Angriffe auf Wissenschaftler

Das Urteil im Fall Wiesendanger ist ein Ausschnitt aus einem größeren Bild: Wissenschaftler, die in Krisensituationen öffentlich kommunizieren, sind zunehmend Zielscheibe von Desinformation und persönlichen Angriffen. Das Recht gibt Möglichkeiten, dagegen vorzugehen — aber es kostet Zeit, Energie und Nerven.

Drosten ist eines der prominentesten Beispiele dafür, dass man nicht hinnehmen muss, was falsch ist. Auf Medicsingles finden Singles aus Forschung, Klinik und Medizin Menschen, die diese Grundhaltung kennen und teilen — auch jenseits des großen Rampenlicht.

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Das Wichtigste

  • Drosten gewann im April 2026 erneut vor Gericht: Der Vorwurf der aktiven Täuschung durch Physiker Wiesendanger ist rechtlich unzulässig.
  • Das Urteil stärkt den Schutz für Wissenschaftler gegen unbelegte öffentliche Anschuldigungen und Desinformation.
  • Es ist nicht das erste Mal: Drosten hat in mehreren Verfahren zu falschen Behauptungen über seine Corona-Kommunikation gewonnen.

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Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

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