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Prof. Dr. Hendrik Streeck, Virologe und Drogenbeauftragter der Bundesregierung
news2026-07-05

Hendrik Streeck: Verbot süßer Vape-Aromen 2026

Hendrik Streeck fordert als Drogenbeauftragter ein sofortiges Verbot süßer Vape-Aromen. Der Virologe und CDU-Politiker will Jugendliche vor Nikotinsucht schützen — und will auch das Cannabis-Gesetz nachschärfen.

Foto: Frank Burkhardt / Wikimedia Commons, CC BY 2.5
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Was fordert Hendrik Streeck zum Thema Vaping?

Hendrik Streeck, Drogenbeauftragter der Bundesregierung, fordert ein sofortiges Verbot süßer E-Zigaretten-Aromen in Deutschland. Er erklärte der Rheinischen Post, er würde es "sofort verbieten", wenn es nach ihm ginge. Hintergrund ist die gezielte Ausrichtung von Vape-Produkten auf Kinder und Jugendliche durch Candy-ähnliche Geschmacksrichtungen.

Hendrik Streeck hat als Drogenbeauftragter der Bundesregierung ein klares Ziel: Süße E-Zigaretten-Aromen sollen verboten werden. Der Virologe und CDU-Politiker sagte der Rheinischen Post, er würde es „sofort verbieten", wenn es nach ihm ginge.

Warum Streeck süße Vape-Aromen stoppen will

Hendrik Streeck macht aus seiner Haltung kein Geheimnis. Süße Aromen in E-Zigaretten und Vapes sind für ihn ein Einstiegstool für Nikotin, und sie richten sich gezielt an Jugendliche. Geschmacksrichtungen, die nach Erdbeere, Gummibärchen oder Wassermelone riechen, senken die Hemmschwelle für den ersten Zug. Wer diese Hemmschwelle als Gesundheitspolitiker akzeptiert, betreibt aus Streecks Sicht keinen ernsthaften Jugendschutz.

Der Bundesbeauftragte für Drogen- und Suchtfragen sagte der Rheinischen Post: „Wenn es nach mir ginge, würde ich es sofort verbieten." Die Forderung ist an das Bundeslandwirtschaftsministerium gerichtet, das derzeit plant, 13 Aroma- und Kühlstoffe für E-Zigaretten zu verbieten, darunter Menthol. Für Streeck geht das nicht weit genug.

Zahlen, die besorgen

25 Prozent der Jugendlichen in Deutschland haben E-Zigaretten mindestens einmal probiert. Rund 6,7 Prozent der 12- bis 17-Jährigen nutzen sie regelmäßig. Das Durchschnittsalter beim ersten Vape-Kontakt liegt unter 14 Jahren. Produkte, die wie Süßigkeiten riechen und schmecken, sind kein Zufall. Das ist Marketing, gezielt auf eine Zielgruppe ausgerichtet, die noch keine informierte Konsumentscheidung treffen kann.

Unterstützung aus NRW

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) stützt Streecks Forderung. Er bezeichnete das Einführen von Kindern in Nikotinsucht durch süße Aromen als „ein Verbrechen gegenüber jungen Menschen". Das gibt dem Drogenbeauftragten Rückenwind über den Bundestag hinaus.

Streeck als Brückenbauer zwischen Medizin und Politik

Hendrik Streeck ist Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Bekannt wurde er während der COVID-19-Pandemie als nüchterner Erklärer, der Studien einordnete, ohne in Alarmismus zu verfallen. Seit Februar 2025 sitzt er als direkt gewählter CDU-Abgeordneter im Bundestag, seit Mai 2025 ist er Beauftragter der Bundesregierung für Drogen- und Suchtfragen.

Sucht ist kein abstraktes politisches Problem. Pflegekräfte, Notärztinnen und Rettungssanitäter sehen die Folgen täglich: von der Alkoholintoxikation in der Notaufnahme bis zu jugendlichen Patientinnen und Patienten, die mit Lungenproblemen in die Klinik kommen. Streeck bringt diese medizinische Perspektive direkt in die politische Debatte. Das unterscheidet ihn von Berufspolitikern ohne klinischen Hintergrund.

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Das Wichtigste

  • Streeck fordert als Drogenbeauftragter ein Sofort-Verbot aller süßen Vape-Aromen.
  • 25 Prozent der Jugendlichen haben E-Zigaretten probiert, 6,7 Prozent nutzen sie regelmäßig.
  • Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant bisher nur 13 Aroma-Verbote — Streeck will mehr.
  • Auch das Cannabis-Gesetz soll nach Streecks Willen nachgeschärft werden.

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Häufige Fragen

Tommy Honold — Autor beim Medicsingles Magazin

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit medicsingles.de Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten zusammen, die wissen, wie Schichtdienst und emotionale Last wirklich wiegen.

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