Mette-Marit hat eine neue Lunge. RTL-Arzt Christoph Specht sagt: Die nächsten Tage sind entscheidend.
Christoph Specht über Mette-Marits Lungentransplantation
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen hat eine Lungentransplantation überstanden. Die 52-Jährige litt jahrelang an einer schweren idiopathischen pulmonalen Fibrose (IPF), bei der das Lungengewebe vernarbt und verhärtet. Heilbar ist die Krankheit nicht. Bleibt nur die Transplantation.
Operiert hat Professor Arnt Eltvedt Fiane, Chefchirurg der Herzchirurgie am Rikshospitalet in Oslo. Für den Eingriff musste das Herz der Kronprinzessin an die Herz-Lungen-Maschine. Bei solchen OPs ist das Standard, riskant bleibt es trotzdem. Die OP dauerte drei bis fünf Stunden.
Was Christoph Specht zur OP sagt
Christoph Specht hat die Lage für RTL-Zuschauer eingeordnet. Sein Fazit: Die nächsten Tage sind entscheidend. Nach einer Lungentransplantation ist das Abstoßungsrisiko in den ersten Wochen am höchsten. Der Körper muss die fremde Lunge annehmen. Dafür braucht es Immunsuppressiva, ständige Kontrolle und Ruhe.
Mette-Marit blieb nach der OP mehrere Wochen in der Klinik. Bei einem Eingriff dieser Größenordnung ist das normal. Lungentransplantationen gehören zu den schwierigsten OPs überhaupt.






