Dietrich Grönemeyer hat im April 2026 ein neues Buch veröffentlicht: "Natürlich altern". Seine These: Altern ist seltener ein medizinisches Problem als eine Frage davon, wie man lebt.
Dietrich Grönemeyer: Sein neues Buch "Natürlich altern"
Dietrich Grönemeyer kennt man in Deutschland vor allem aus Fernsehen, Talkshows und seinen Ratgebern. Er war Lehrstuhlinhaber für Radiologie und Mikrotherapie an der Universität Witten/Herdecke und ist heute emeritiert. Geschrieben hat er trotzdem weiter.
"Natürlich altern" — April 2026 im Südwest Verlag
Im April 2026 ist "Natürlich altern" im Südwest Verlag erschienen. Grönemeyer argumentiert darin, dass Altern nicht automatisch Beschwerden bedeutet. Was er empfiehlt, klingt erstmal unspektakulär: Bewegung, vernünftig essen, soziale Kontakte pflegen, genug schlafen. Der Punkt ist aber nicht die Liste, sondern dass man sie wirklich einhält. Genau da hapert es bei den meisten.
Der Arzt und sein Bruder Herbert
Viele kennen Dietrich Grönemeyer zuerst als Bruder von Herbert Grönemeyer. Medizinisch hat er sich davon längst freigespielt. Sein Rücken-Ratgeber "Ihr Rücken" hat sich millionenfach verkauft, und sein Kalender "Gesundheit für jeden Tag" erscheint jedes Jahr neu. Die Ausgabe für 2026 enthält über 300 Tipps zu Bewegung, Rücken und Ernährung.
Gesundes Altern: Ein Thema im Pflegealltag
Für viele Medicsingles-Mitglieder ist Altern Berufsalltag. Pflegekräfte, Ärztinnen und Physiotherapeuten erleben täglich, was Grönemeyer in seinem Buch beschreibt. Wer aktiv bleibt, neugierig bleibt, Leute um sich hat, altert anders. Das ist keine neue Erkenntnis, aber sie wird selten so klar formuliert.
Demenzprävention als Schwerpunkt
Demenzprävention beschäftigt Grönemeyer seit Jahren. Schon in früheren Büchern hat er erklärt, wie kleine Veränderungen im Alltag das persönliche Risiko senken können. "Natürlich altern" baut auf dieser Arbeit auf und richtet sich an Leser, die vorbeugen wollen, bevor etwas akut wird.
Auf Medicsingles treffen sich Singles aus Medizin und Pflege. Gesundheit ist für sie kein Zufall, sondern Arbeit, die täglich anfällt.






